Ca. 29% aller Menschen leiden unter Angststörungen

Obwohl die Behandlung von Phobien sehr hohe Erfolgsraten aufweist, sucht nur ein kleiner Teil der Patienten mit spezifischer Phobie professionelle Hilfe.




© Uwe Zucchi

    Prof. Harald A. Euler, Ph.D.

    Professor für Psychologie

    Wissenschaftlicher Beirat Phobius


    Beruflicher Werdegang


  • Studium der Psychologie in Bonn und in den USA

  • Von 1972 bis 2009 Professor für Psychologie an der Universität Kassel, seit 2009 Gastwissenschaftler an der Uni Wien und der Uni Bochum

  • Etwa 300 Fachpublikationen, vorrangig in Evolutionspsychologie, Emotionspsychologie, Behandlung des Stotterns, Familienpsychologie und Geschlechtsunterschiede; Koautor der medizinisch-wissenschaftlichen Leitlinie "Redeflussstörungen"


Nicht neue Theorien, sondern neue Methoden ermöglichen Fortschritt.

In den 1960er Jahren studierte ich an der Washington State University das neu entstandene Behandlungsverfahren der Verhaltenstherapie, die alsbald zur kognitiven Verhaltenstherapie weiterentwickelt wurde. Dieses Verfahren ist das wirkmächtigste und verspricht dauerhafte Heilung, auch bei Ängsten, für die wir evolutionär vorgeprägt sind. Angstlösende Medikamente hingegen können bestenfalls einen kurzfristigen unspezifischen Effekt erbringen. Der Einsatz der virtuellen Realität bei der Behandlung von umschriebenen Phobien ist eine wesentliche Weiterentwicklung, die den Therapieaufwand mindert und die Wirkung erhöht.


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