Düsteres Fenster nach draußen

Depression


Wie äußert sich eine Depression?

Es ist nicht ungewöhnlich, dass Menschen mit einer Angststörung auch Symptome einer Depression aufweisen und umgekehrt. Der ständige Kampf mit und gegen Ängste kann psychisch belastend sein und zu depressiven Symptomen führen. Es entsteht ein Teufelskreis, denn durch die depressive Verstimmung ist es umso schwieriger gegen die Ängste anzukämpfen. Um Angstsituationen zu vermeiden wählen Betroffene ineffiziente Bewältigungsstrategien, wie zum Beispiel sozialen Rückzug oder die Vermeidung von Stresssituationen, was zur Folge hat, dass sich beide Erkrankungen gegenseitig verstärken.

Wie entsteht eine Depression?

Angststörungen und Depressionen teilen oft gemeinsame biologische und psychologische Grundlagen. Menschen mit Angststörungen erleben oft anhaltenden Stress aufgrund der ständigen Sorge, Panikattacken oder anderer angstauslösender Situationen. Chronischer Stress kann die Stressreaktion des Körpers überstrapazieren, was zu Erschöpfung und einem erhöhten Risiko für Depressionen führen kann. Auch eine genetische Veranlagung, kombiniert mit belastenden Lebensereignissen, kann das Risiko für beide Erkrankungen erhöhen.

Was sind Symptome einer Depression?

Eine Depression ist eine weit verbreitete psychische Erkrankung, die Menschen jeden Alters und Geschlechts betreffen kann. Sie besteht aus einer oder wiederholten depressiven Episoden, die im Durchschnitt mehrere Wochen bis Monate dauern und sich in ihrem Schweregrad unterscheiden. Die typischen Symptome der depressiven Episode sind eine anhaltende gedrückte, niedergeschlagene Stimmung, tiefe Traurigkeit oder Gefühllosigkeit, den Verlust an Interesse für Aktivitäten, die im Alltag zuvor als angenehm empfunden wurden, sowie Energieverlust und weniger Antrieb. Angststörungen und Depressionen teilen einige Symptome, wie beispielsweise Schlafprobleme, Reizbarkeit, Energiemangel und Konzentrationsstörungen. Diese Überlappung kann dazu führen, dass die beiden Erkrankungen schwer voneinander zu unterscheiden sind.

Welche Folgen hat eine Depression?

Die Kombination von Depression und Angststörung kann zu einer Reihe von ernsten Folgen führen, die das tägliche Leben, die Lebensqualität und die allgemeine Gesundheit beeinträchtigen können. Manche Menschen versuchen, mit den Symptomen von Depression und Angst durch den Konsum von Alkohol oder Drogen umzugehen. Dies kann zu einer Abhängigkeit führen und die Gesamtsituation verschlimmern. Da die beiden Störungsbilder schwer zu trennen sind und sich oft gegenseitig verstärken, ist es wichtig, diese zeitgleich zu behandeln.

Wie behandlet man Depressionen im Rahmen einer Angststörung?

Es ist wichtig zu verstehen, dass eine depressive Episode eine psychische Erkrankung ist und behandelt werden kann. Bei Phobius sind wir darauf spezialisiert, depressive Episoden, die im Rahmen einer Angststörung auftreten, zu behandeln. Wir wollen Sie bei der Bewältigung von Angst- und Depressionssymptomen unterstützen und bieten eine individuell angepasste Behandlung an. Unsere Behandlungsmethoden basieren auf fundiertem Wissen über die Ursachen und Auswirkungen von Depressionen bei Angststörungen.

Während Ihrer Behandlung werden Sie nicht nur verstehen, was eine Depression ist und wie sie entsteht, sondern auch effektive Strategien der Kognitiven Verhaltenstherapie kennenlernen, wie beispielsweise die kognitive Umstrukturierung.