Ca. 29% aller Menschen leiden unter Angststörungen

Obwohl die Behandlung von Phobien sehr hohe Erfolgsraten aufweist, sucht nur ein kleiner Teil der Patienten mit spezifischer Phobie professionelle Hilfe

Soziale Phobie

Die soziale Phobie ist die Angst vor negativer Beurteilung durch andere. Die Angst tritt vor allem in Gruppen mit Interaktionen wie Geschäftsessen, Freundes- und Familienfeiern auf. Bei größeren Gruppen, beispielsweise auf Konzerten oder Veranstaltungen, tritt die Angst jedoch nicht auf. Von einer sozialen Phobie spricht man dann, wenn dauerhaft soziale Situationen vermieden werden, bei denen es zu einer negativen Bewertung durch andere kommen kann. Betroffene haben Versagensängste, Angst davor peinlich aufzufallen, ausgelacht zu werden, dumm dazustehen oder die Kontrolle zu verlieren und nicht mehr zu wissen, was sie als Nächstes sagen sollen. Außerdem haben sie die ständige Furcht, dass ihre Störung auffällt und andere sie deswegen lächerlich machen.

Struktur und Ablauf unserer Behandlung


Im Laufe der Behandlung erfahren Sie, was genau Angst ist, wie sie entsteht und warum sie zu einem ständigen Begleiter wurde. Sie werden lernen, wie die Angst mit effektiven Strategien und Verhaltensweisen der Kognitiven Verhaltenstherapie (KVT) behandelt werden kann. Die KVT ist eine speziell für Ängste geeignete Therapie und erfordert Ihre aktive Mitarbeit. Am effektivsten ist die KVT, wenn sie auf Ihre individuelle Angst zugeschnitten ist und wenn Sie die Strategien zur Behandlung Ihrer Symptome regelmäßig üben. In dieser Behandlung werden Sie lernen, mit körperlichen Beruhigungstechniken, geistigen Strategien und Verhaltensübungen gegen Ihre soziale Phobie vorzugehen.

1. Einheit Kennenlernen, Exploration
2.-4. Einheit Wissensaufbau, Erlernen der Techniken zur Angstbewältigung, Strategien erproben
5.-7. Einheit Virtuelle Exposition (Konfrontation)
8. Einheit Abschlussgespräch und Erfolgsplanung für die Zukunft
Eine soziale Phobie verschwindet nicht von alleine - im Gegenteil, sie kann im Laufe der Zeit schlimmer werden und vielfältige Folgeerkrankungen nach sich ziehen. Trotzdem lassen sich die meisten Betroffenen nicht behandeln, obwohl dies innerhalb weniger Sitzungen erfolgreich möglich wäre.


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